Donnerstag, 26. Juni 2008

Grace is Gone

James C. Strouse, USA 2007
Das Fiese am all american Trauma Verarbeiter ist sein Begehren, die Tragik des Verlustes in ein Politikum einzubinden und dabei nicht richtig zu reflektieren. So ist man dazu verdonnert mit einem sturköpfigen Army-Konservativen zu leiden, obwohl man gar nicht will. Auch einige sehr gelungene, leise Momente der Trauer täuschen nicht darüber hinweg, dass Grace is Gone gerade durch seine Nichtreflexion und sein Nicht-Stellungbeziehen in gewisser Weise doch zum passiven Redner wird.

Keine Kommentare: